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UNSER WOCHENSPRUCH VOM 25.06. bis 01.07.03:

JETZT REICHT’S. WIR STREIKEN! Unsere Forderungen: 35-Suppen-Woche für alle, voller Lohnausgleich für uns. Außerdem Abwaschzulage, Restewegmachpauschale, Zwangs-Sonderabgabe für Döner-Esser, Weltfrieden, Abschaffung der Wirtschaftskrise und Umschulungsbeihilfen für ehemalige Beschäftigte der Automobilindustrie. (Information für unsere Gäste: Trotz unseres Streiks sind wir wie gewohnt für Sie da und freuen uns auf ihren Besuch!)

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 18.06. bis 24.06.03:

KOMMT JETZT DIE BILLIGMEDIZIN? Psychologen aufgepasst: Volkskrankheiten wie Komplexe oder Depression sollen künftig nicht mehr individuell, sondern flächendeckend von städtischen Angestellten behandelt werden! Wir selbst wurden am Wochenende in der Neustadt Zeugen dieser neuen Form kollektiver Zwangsheilung, als wir hunderte Beschäftigte der Stadtreinigung in den frühen Morgenstunden dabei beobachteten, wie sie eine groß angelegte Komplexreinigung vornahmen. Über Heilungserfolge wurde bislang nichts bekannt.

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 11.06. bis 17.06.03:

TREIBHAUSEFFEKT? Verschiebung der Klimazonen? Vergessen Sie’s. Den wahren Grund für die immer heißeren Sommer fanden wir jetzt - eher zufällig - im Jahresbericht der Interessengemeinschaft freier Textilreinigungs- und Pflegeunternehmer. Dort lesen wir auf Seite 678: “Bundesweit lässt sich ein bedrohlicher Rückgang besonders im Bereich Heißmangel verzeichnen!” Kapiert? Ab morgen nicht mehr: “Puuh, ist das wieder heiß!”, sondern: ”Puuh, ist das wieder wenig nicht heiß.” Jetzt sind Sie geplättet? Na, dann kann’s ja nur besser werden!

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 04.06. bis 10.06.03:

NICHT SCHON WIEDER MALLORCA? Wie wär’s hiermit: Algerien- zahlen Sie nur den Hinflug, Djerba – Teutonengrill mal anders, Evian – Mineralwasser direkt vom Werfer, Galizien – Sonnenöl schon im Wasser, Hongkong – Die werden Ihnen was husten, Totes Meer – Immer ein Ballermann in der Nähe, Sizilien- feuriger Italiener inklusive. Dann doch lieber Balkonien? Auch gut, mit diesen Suppen:

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 28.05. bis 03.06.03:

PREISRÄTSEL: Was ist hier verkhert gelaufen?

  1. vekrehrt
  2. Schon wieder
  3. Die Reform der Sozialsysteme hätte von vorausschauenden Politikern schon Mitte der sechziger Jahre in Angriff genommen werden müssen.
  4. Ich (Eigentlich wollte ich heute Döner essen)
  5. Bei diesem Preisrätsel gibt es gar keinen Preis!

Richtige Lösung ankreuzen und eine Suppe Ihrer Wahl gewinnen. Teilnahmegebühr siehe Wochenkarte:

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 21.05. bis 27.05.03:

WIE DIE WIRTSCHAFTSKRISE EINMAL EINE EHE RETTETE: “Sag’ mal Hubert, hier riecht’s so komisch. Hast du etwa.....? “ “Aber nein, Ilse. Das kommt von der allgemeinen Deflation!” “Du bist so klug, Hubert!”

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 14.05. bis 20.05.03:

LIEBER GERHARD, bitte lass den Finanz-Hans noch ein wenig weiterwurschteln. Klar, die Haushaltsmisere ist kein Kindergeburtstag. Dafür hat das Zeitunglesen noch nie so viel Spaß gemacht, wie zur Zeit. Kein Wunder bei diesen Schlagzeilen: ”Eichel stopft Löcher”. “Schröder hält an Eichel fest” oder “Eichel kommt ins Rutschen”. Deshalb unsere Bitte: Wenn’s denn gar nicht mehr geht, mit dem Hans, dann entlasse doch bitte erstmal einen Staatssekretär und gönne uns diese letzte Schlagzeile: “Eichels Vorhut zieht sich zurück!”

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 07.05. bis 13.05.03:

SUPPENBAR BEENDET DISKUSSION UM WALDSCHLÖSSCHENBRÜCKE: Weil Politik und Verwaltung in dieser Frage nicht zu Potte kommen, haben wir das Problem mal eben nebenbei gelöst. Mit der Neueröffnung unserer Filiale am Fetscherplatz / Nicolaistraße und unserer Augustobar im Haus der Presse sind ab sofort nämlich auch die Altstädter Dresdner völlig autark und damit suppoptimal versorgt. Weil nun der tägliche Pendelverkehr in die Rothenburger Straße entfällt, könnte man vielleicht sogar einige der anderen Brücken schließen. Politik und Verwaltung hätten ja jetzt Zeit, drüber nachdenken!

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 30.04. bis 06.05.03:

KANN MAN UNSERE SUPPEN AUCH ZU BESONDEREN ANLÄSSEN SERVIEREN? Aber natürlich. Es kommt nur auf den richtigen Rahmen an. So geht’s: Aus einem Stück Pappe einen etwa 30x30cm großen Rahmen ausschneiden und Suppe hineinstellen. Fertig ist ein Essen im schlichten Rahmen. Für einen angemessenen Rahmen (z.B. Arbeitsessen mit dem Chef) Zentimetereinteilung aufzeichnen. Mit einigen Glitzerflocken (Bastelgeschäft!) zaubern Sie im Nu einen festlichen (Goldene Hochzeit, erstes Date!), ein Überzug aus schwarzem Satin sorgt für einen würdigen Rahmen (Beerdigung, Diplomfeier). Und nächste Woche: Suppe und Schwerelosigkeit!

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 23.04. bis 29.04.03:

SCHON GEHÖRT? Dresden will sich als Kulturhauptstadt Europas 2012 bewerben! Kann man ja bei den Leipzigern abkupfern: Erst spielt OB Rossberg Wagners Götterdämmerung auf der Blockflöte. Dann erzählt Mutter Beimer, dass sie mit Klausi in der Neustadt mal eine Bombennacht verbracht hat. Und nachdem Matthias Sammer mit seinem Kästner-Gedicht fertig ist, erzählt ein vertrottelter Ex-Promi (Gunter Emmerlich?, Achim Menzel?, Johannes Heesters?) als Junge von der Aufnahme in den Dresdner Thomanerchor geträumt zu haben. Oder so ähnlich. Emotion pur! Wird schon klappen!

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 16.04. bis 22.04.03:

DER SUPPENDOKTOR INFORMIERT: Viele Gäste klagen in diesen Wochen darüber, dass sie morgens nach dem Aufstehen auf der linken Körperseite ein Reißen, Kribbeln, Pochen, Stechen oder Ziehen verspüren. Machen Sie sich keine Sorgen: Es ist völlig normal, dass Sie momentan früh links Gefühle haben! Aber Sie können trotzdem etwas tun! Essen Sie zum Beispiel täglich eine Suppe, dann dürfte der Spuk in wenigen Wochen vorüber sein!

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 09.04. bis 15.04.03:

DER BESSERE BLUFF GEWINNT: Saddam Hussein ist schwer zu fassen, weil er so viele Doppelgänger hat. Komisch, dass noch keiner auf die Idee kam, dass es den echten gar nicht gibt. Da könnte man ja ewig suchen. Weil am Ende der beste Bluff gewinnt, haben nach letzten Gerüchten die Alliierten aber eindeutig Oberwasser: Insider behaupten nämlich, dort habe man schon vor Jahren alle wichtigen Positionen nicht mit Doppel- sondern mit täuschend echten Blindgängern besetzt. Genial, oder?

UNSER WOCHENSPRUCH VOM 02.04. bis 08.04.03:

HIER LACHT DER BÖRSIANER: Gute Suppen trotz Rezession. In vielen Restaurants werden die Suppen ständig dünner, weil wegen der anhaltenden Börsenflaute die Einlagen schwinden. Das muss nicht sein: So kochen wir unsere Zutaten in einem Einlagen-Sicherungs-Fonds, was uns auch in rezessiver Zeit nicht nur satte Gäste, sondern auch in diesem Quartal wieder ein Muddi’s-Rating von Triple-Ah! beschert. (Noch ein Tipp: Essen Sie statt Spekulatius doch mal unsere leckeren Muffins zum Dessert!)

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